Der Tag danach

2015: Gehen Lebenswerke in Flammen auf oder versinken sie in den Fluten, werden die Betroffenen entschädigt. Fast so wichtig ist das Mitgefühl unmittelbar nach dem Unglück.

Da sein, zuhören, beruhigen – das ist im Unglücksfall die erste Aufgabe der Schadenmitarbeitenden der Mobiliar. Als die Schreinerei Bieri in Affoltern im Emmental am Abend des 13. Julis 2015 in Flammen aufgeht, telefoniert Sandra Rindlisbacher mit dem Besitzer, noch während die Feuerwehr den Brand bekämpft. Am nächsten Morgen ist sie früh vor Ort, steht den Betroffenen bei, schätzt den Schaden. Später wird Geld fliessen, jetzt zählt anderes: «Die Menschen müssen wissen, dass wir an ihrer Seite stehen. Für mich war es wichtig, zu sehen, wie es für den Unternehmer weitergehen könnte.»

Wie bei anderen Grossschäden arbeiten auch hier Generalagentur und Fachleute der Direktion eng zusammen. Am Ende beläuft sich die Schadensumme auf 2 Millionen Franken. Weniger als ein Jahr später eröffnet die Schreinerei Bieri an einem neuen Ort – dank Kundinnen und Kunden, die Aufträge zurückgestellt haben, und dank der Mobiliar, die mit einem Vorschuss unkompliziert geholfen hat.

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