1939: Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs kauft die Mobiliar ein Kunstwerk voller Symbolik.
Reumütig überweist ein anonymer Versicherungsbetrüger viel Geld an die Mobiliar. Der Direktion wird, welch Fügung, gleichzeitig eine Fassung von Ferdinand Hodlers Gemälde «Der Holzfäller» angeboten. So zufällig das ist, so allegorisch erscheint der Kauf im Rückblick: Die kraftvolle Figur verkörpert Bodenständigkeit und Widerstandskraft – wie die Mobiliar. Das Bild gehört zu den ersten Werken der Kunstsammlung, zusammen mit «Schwellenmätteli im Winter» von Victor Surbek.
Ab 1979 verstärkt die Mobiliar die Sammeltätigkeit, im Fokus steht zeitgenössische Schweizer Kunst. Sie ist überzeugt, dass die Beschäftigung mit Kunst innovative Diskussionen fördert.
Zum 175-Jahr-Jubiläum 2001 betraut die Mobiliar junge Künstlerinnen und Künstler mit «Hodlerprojekten» für eine Ausstellung im Kunstmuseum Bern. Die Vorgabe lautet: Auseinandersetzung mit einem der symbolträchtigsten Kunstwerke der Schweiz.
Unsere Online-Kunstsammlung macht die heute über 2200 Werke zugänglich: https://kunst.mobiliar.ch/