1951: Ein Familienstück mit Herzblut und Unternehmergeist, sowohl auf der Bühne als auch im richtigen Leben.
In den 1930er-Jahren arbeitet eine junge Frau auf der Bezirksagentur in Weinfelden und verliebt sich. Kurz darauf wird der Bezirksagent pensioniert, und sie überzeugt ihren späteren Ehemann, sich um seine Nachfolge zu bewerben – mit Erfolg.
Als die gemeinsamen Kinder Fredy und Silvia 12 und 10 und die Mobiliar 125 Jahre alt sind, führen die beiden Kinder ein kleines Theater auf, das eigens für das Jubiläum verfasst wird. «Wir taten es festklopfenden Herzens», erinnert sich Fredy Lüthy. Er spielt den Versicherungsagenten Fred Mobilias, Silvia die Kundin Fräulein Ausderau. Für Fredy bleibt es nicht beim Spiel: «Meine Eltern sprachen am Mittagstisch oft von der Arbeit, und ich dachte, das könnte mir gefallen.»
Nach Wanderjahren auf anderen Generalagenturen und auf der Direktion übernimmt Fredy Lüthy 1972 von seinem Vater die Generalagentur Weinfelden mit vier Angestellten – seine Mutter ist auch dabei. Er bleibt Generalagent bis 2003, am Schluss mit 25 Mitarbeitenden.