Das muss Liebe sein

In den 1950er Jahren tritt die Schweiz immer öfters aufs Gas. Die Mobiliar reagiert mit entsprechenden Angeboten und der zum Lebensgefühl passenden Werbung.

Liebe ist, über sonnenbeschienene Landstrassen zu knattern. Der Wind weht durchs Haar, die Kleider flattern, die Welt will erobert sein. Roller fahren ist viel mehr als Transport von A nach B. Es ist ein Lebensgefühl mit einem Hauch von Dolce Vita.

Viel Italianità

Die grosse Liebe zum Motorroller entbrannte in den 50er-Jahren. Vor allem italienische Marken wie Lambretta und Vespa standen hoch im Kurs. Sie waren günstig in der Anschaffung und im Unterhalt. Die Zahl der Motorräder und Motorroller stieg zwischen 1950 und 1958 um das Dreieinhalbfache auf 265’355 Stück. Ähnlich explosiv entwickelten sich die Autokäufe. So nahm mit dem Wohlstand in der Schweiz rasch auch die Mobilität zu. 1955 wurde das erste Schweizer Autobahnteilstück eingeweiht.

Damit die Liebe ewig währt

Von 1958 stammt der abgebildete Prospekt der Mobiliar. Genau 40 Jahre vor der Erfindung der Schadenskizzen warb sie mit diesem sympathischen Paar. Und sie versprach: «Unbeschwerte, glückliche Fahrt ist Ihnen gewährleistet, wenn Sie Ihr Motorrad oder Ihren Roller unter den Schutz unserer Feuer- und Diebstahlversicherung gestellt haben.»

Sicher ist sicher

Heute ist Roller fahren wieder im Trend. Aber mit dem Wind im Haar machte das Helmobligatorium schon 1981 Schluss. Seit der Einführung der Helmpflicht nahmen nicht nur schwere Unfälle, sondern auch Motorraddiebstähle ab. Denn welcher Dieb hat schon einen Helm dabei? Wahre Liebe ist, dem Schatz einen Helm zu kaufen.

(Erstmals publiziert im Kundenmagazin Mobirama 1/2018)

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