125 Jahre

1951: Wer sein Hab und Gut bei einem Brand verliert, darf auf die Solidarität der Mitmenschen hoffen.

«Als Diener ein Segen, schlimm als Herr», so bezeichnen unsere Vorfahren die ambivalente Kraft des Feuers. Im Mittelalter ist die Brandhilfe nachbarschaftlich organisiert, heisst es im Historischen Lexikon der Schweiz unter «Feuersbrünste». Neben dem Schutz von Mensch und Tier ist auch jener der Habe wichtig. So hat jede Gemeinde ihren obligatorischen Fluchtort: Kirche, Kloster, Spital oder Dorfplatz. Dort wird die Fahrhabe der Geschädigten von den Bewohnern gegen Plünderer bewacht, ebenso die Brandstelle, bis diese gemeinsam geräumt ist.

Gemeinsam im Unglück

Dieser Gemeinsinn findet in der Gründung der genossenschaftlichen Mobiliar 1826 eine Neuinterpretation zu einer Zeit, als acht ausländische Feuerversicherungen in der Schweiz tätig sind, fast alles Aktiengesellschaften. Das Plakat zu ihrem 125-Jahr-Jubiläum soll deshalb wohl an den Ursprung der Mobiliar erinnern: auf Gegenseitigkeit gegründet.

Übrigens ...

1951 leben in der Schweiz 4,7 Mio. Menschen. Die Mobiliar betreut 1,3 Millionen Policen, deren Prämien durchschnittlich Fr. 23.90 betragen.

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