Geschichte der Generalagentur Vaduz

Die Nähe zu den Versicherten gehört seit der Gründung 1826 zur DNA der Mobiliar. Besonders dann, wenn ein Schaden passiert, sind kurze Wege wichtig. In Liechtenstein ist die Mobiliar seit 1921 aktiv und seit 1972 mit einer eigenen Generalagentur vertreten.

Fakten

Fast 100 Jahre zögerte die Mobiliar, ihren Betrieb aufs Ausland auszudehnen. Das änderte 1920. In diesem Jahr führte das Fürstentum Liechtenstein die Frankenwährung ein und übertrug den Betrieb der Post der eidgenössischen Postverwaltung. Als eine Anfrage einging, ob die Mobiliar dort den Geschäftsbetrieb aufnehmen wolle, entschied sich der Verwaltungsrat dafür. Im Frühjahr 1921 wurde mit der Organisation und dem Abschluss von Versicherungen begonnen, zuerst durch die Agentur in Grabs, später von Buchs aus.

Die Generalagentur Vaduz gibt es seit 1972. Sie ist die einzige Generalagentur der Mobiliar im Ausland und die einzige, die für ein ganzes Land zuständig ist.

1992 hat die Generalagentur Vaduz neun Mitarbeitende, 2009 sind es 14.

Heute arbeiten dort 23 Mitarbeitende, davon drei Lernende. 2024 erledigten sie rund 7’000 Schadenfälle. Das Team betreut zusammen rund 14’000 Kundinnen und Kunden.

Das Gebiet der Generalagentur umfasst eine Fläche von 160.5 km2. Sie gehört damit flächenmässig eher zu den kleineren Generalagenturen.

Führungspersonen

Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten die Menschen an der Spitze der Generalagenturen meist noch andere Berufe. Sie waren beispielweise Notare oder Bezirksrichter, meist angesehene Persönlichkeiten mit einem grossen Netzwerk. Ihre Bezeichnungen veränderten sich im Laufe der Zeit: Agent, Haupt- oder Bezirksagent bis zum heutigen Generalagenten oder Generalagentin.

  • Kilian Pfister

    2003-heute

  • Erich Vorburger

    2000-2002

  • Ferdinand Sprenger

    1972-1999

Standorte

  • Städtle 46 (1972-1976)
  • Städtle 2 (1977-1982)
  • Lettstrasse 5 (1983-1999)
  • Seit 2000 befindet sich die Generalagentur an der Zollstrasse 5.

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