Die Nähe zu den Versicherten gehört seit der Gründung 1826 zur DNA der Mobiliar. Besonders dann, wenn ein Schaden passiert, sind kurze Wege wichtig. Auch im Knonaueramt ist die Mobiliar schon früh präsent.
Im «Copierbuch der Centralverwaltung» wird Affoltern am Albis bereits 1832/33 erwähnt.
Unter den weiteren Agenten der Gesellschaft in Affoltern, die bis Mitte des 20. Jahrhundert meist nebenamtlich für die Mobiliar tätig waren, befinden sich Gerichtspräsidenten, Statthalter und ein Hauptmann.
Zwischen 1864 und 1893 trugen die aufeinander folgenden Vertreter der Mobiliar alle den Nachnamen Suter. Vermutlich gehörten sie der gleichen Familie an.
Ab 1894 begann mit Eugen Schneebeli-Weiss eine neue, von der gleichen Familie geprägte Ära. 1919, mit seinem Nachfolger Emil Schneebeli-Moser, wurde in Affoltern offiziell eine Generalagentur (damals Bezirksagentur) eröffnet.
Weil Emil Schneebeli-Moser 1935 unerwartet verstarb, führte seine Witwe gemeinsam mit dem erst 21-jährigen zukünftigen Schwiegersohn etwa zwei Jahre lang die Generalagentur gemeinsam, bis dann Max Affeltranger allein übernahm. Somit war Frau Schneebeli-Moser wohl die erste Generalagentin und Max Affeltranger wohl der jüngste Generalagent in der Geschichte der Mobiliar, wie neue Recherchen im historischen Archiv ergeben haben.
1932 war die Agentur in einer Wohnung untergebracht. Damals hatten alle Aussendienstler zusammen nur ein Telefon.
1976 bis 2006 kommen mit Vater Rudolf Marty und seinem Nachfolger Sohn Robert noch einmal zwei Generalagenten aus der gleichen Familie.
Waren es 1975 noch 7 Mitarbeitende und 1995 deren 15, so arbeiten heute 38 Mitarbeitende auf der Generalagentur, davon vier Lernende. 2024 erledigten sie rund 10’000 Schadenfälle. Das Team betreut zusammen rund 22’000 Kundinnen und Kunden.
Das Gebiet der Generalagentur umfasst eine Fläche von 134 km2. Neben Affoltern hat die Generalagentur einen Standort in Birmensdorf.
Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten die Menschen an der Spitze der Generalagenturen meist noch andere Berufe. Sie waren beispielweise Notare oder Bezirksrichter, meist angesehene Persönlichkeiten mit einem grossen Netzwerk. Ihre Bezeichnungen veränderten sich im Laufe der Zeit: Agent, Haupt- oder Bezirksagent bis zum heutigen Generalagenten oder Generalagentin.
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